Reisebericht Namibia Teil 2

Inhaltsverzeichnis

„Damaraland “

Unsere Reise geht weiter über die Orte Outjo und Khorixas in das weitläufige Damaraland. Diese fast menschenleere Landschaft zählt zu letzten Regionen Afrikas, wo die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner und Wüstenelefanten in freier Wildbahn leben.

Versteinerte Wald

Das erste Etappenziel des Tages war der Versteinerte Wald. Hier konnten wir die über 280 Millionen Jahre alten Baumstämme bestaunen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Bäume nicht in Namibia gewachsen sind, sondern durch Gletscherschmelzungen aus Gebieten des frühen Gondwana Kontinents heran geschwemmt wurden. Die Stämme waren über einen langen Zeitraum von Schlamm und Sand luftdicht eingeschlossen. Dies verhinderte die Verwesung und unter dem enormen Druck der auf den Stämmen lastete, entstammt das heute zu bestaunende Ergebnis, der komplett versteinerten Bäume.

Welwitschia Mirabilis

Neben den versteinerten Bäumen konnten wir auch eine Pflanze bestaunen, welche es bis in das Staatswappen Namibias geschafft hat.

Die Welwitschia Mirabilis ist eine Pflanze die nur in der Namib Wüste Namibias und in Angola vorkommt. Das Alter einiger Exemplare wird auf ca. 1.000 bis 1.500 Jahre geschätzt.

Lebendes Museum der Damara

Anschließend besuchten wir ein traditionelles Damara Dorf welches sich auf dem Wege zur Twyfelfontein Lodge befindet. 
Die Damaras leben schon seit Tausenden von Jahren in Namibia und zählen somit zu den Ureinwohnern des heutigen Namibia. 
In diesem Dorf erfuhren wir, wie die Damara mit einfachen Mitteln die Ihnen von der Natur gegeben wurde in dieser
lebensfeindlichen trockenen Landschaft überleben konnten.

Wüstenelefanten

Am späten Nachmittag ging es dann mit einen alten Geländewagen aus der Kolonialzeit in das Flusstal des Aba-Huab Trockenflusses. 
Nach einiger Zeit durch ein Mondähnliche Landschaft erreichten wir das Flusstal und  und der Ranger suchte nach frische Spuren der Wüstenelefanten. Wir fanden die Tiere dann zwischen Bäumen und Sträuchern beim Fressen. Sogar Jungtiere konnten wir beobachten.
Den Abschluss dieses traumhaften Tages erlebten wir auf einem Hochplateau.
Mit kühlen Getränken konnten wir dort den herrlichen Blick über das Tal  und den Sonnenuntergang  genießen. Die Farben des afrikanischen Sonnenuntergangs sind einfach unbeschreiblich schön.

Twyfelfontein Lodge

Die letzte Nacht verbrachten wir in der Twyfelfontein Lodge. Noch während des Frühstücks konnten wir einen traumhaft schönen Sonnenaufgang erleben und schöne Erinnerungsfotos der Landschaft und Gebäuden der Lodge aufnehmen.

Twyfelfontein Felsgravuren

Dann ging es weiter zu dem ersten UNESCO Weltkulturerbe Namibias, mit den über 2.500 Felsgravuren. Wenn die Sonne auf die rötlichen Sandsteine fällt, scheinen die Felsen zu glühen. Die Steinformationen galten den Ureinwohnern als Schutz vor Feinden und als Versteckmöglichkeit während der Jagd. Ihre Erlebnisse welche die Jäger erlebten wurden hier in die Sandsteine geritzt.

Skelettküste

Im Anschluss ging es dann weiter an die Küste in Richtung Swakopmund, wo wir die nächsten zwei Übernachtungen verbrachten.

Nördlich von Swakopmund erstreckt sich über hunderte Kilometer  die so genannte Nebelküste.
Die Nebelfelder entstehen, wenn die Luftmassen des kalten Benguela Strom auf die Dünen- und Wüstenlandschaft treffen.
In diesen Nebelfeldern sind unzählige Schiffe bei rauen Wetter in Seenot geraten und auf Grund gelaufen.

Swakopmund "Die größte Küstenstadt Namibias"

Die größte Küstenstadt Namibias, fasziniert durch ihre gut erhaltenen Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. 
Überall in der Stadt findet man die Spuren der damaligen Zeit. Bunte Häuser welche liebevoll restauriert wurden prägen das Stadtbild. 
Die Stadt liegt direkt an der Atlantikküste, und lädt mit dem breitem Sandstrand und Palmen zu entspannten Spaziergängen ein.

Zum Abendessen haben wir im Restaurant Jetty 1905 einen Tisch reserviert und vorzüglich zu Abend gegessen. 
Das Jetty befindet sich am Ende der alten Landungsbrücke und man kann den Sonnenuntergang beim Abendessen geniessen.

Übernachtet haben wir im Hotel „The Delight Swakopmund“, einem Stadthotel welches sehr modern gestaltet und eingerichtet ist.  
Nach einem letzten Drink an der Bar gingen wir zu Bett und träumten von den bisherigen Ereignissen.

Living Desert Tour

Am Morgen wurden wir gegen 8 Uhr von einem Allradfahrzeug abgeholt und es ging auf eine Wüstentour in die Namib Wüste, die hier bei Swakopmund direkt auf den Atlantischen Ozean trifft. 

Nachdem wir den Eingang zur Wüste erreicht hatten trafen wir auf zwei weitere Allradfahrzeuge.
Bevor es los ging wurde an den Fahrzeugen Luft aus den Reifen gelassen. Wir waren gespannt welche Tiere in dieser unwirklich erscheinenden Wüste leben. Tommy, unser Guide für diese Tour, erklärte uns einiges zum Verhalten der Tiere. Nur auf Grund des häufig dichten Nebels, der vom Meer aus über die Sandberge getrieben wird, können hier Tiere leben. Der daraus entstehende Tau versorgt die Tiere mit dem nötigen Wasser. Nach gut 30 Minuten ging es dann auf eine spannende Abenteuer Tour zu den „Little Five“ der Namib Wüste.

Fazit "Living Desert Tour"

Wir können nur jedem empfehlen, diese Tour mit Tommy und seiner Crew zu erleben.  
Er lebt für die Wüste und vermittelt mit einer guten Portion Humor sein umfangreiches Wissen an seine Zuhörer.

Wenn Du Interesse an dem weiteren Verlauf unserer Reise durch Namibia  hast, folge mit einem Klick auf dem Button zum 3. Teil der Rundreise.

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